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Dienstrecht -
Sonderurlaub


 

Sonderurlaub -
Empfehlung des Gemeindeverbandes !
Der Gemeindeverband hat die Empfehlung aus dem Jahr 1980 überarbeitet
und empfiehlt den Gemeinden (siehe Rundschreiben des Gemeindeverbandes
3/2006) nachstehende Regelung über die Gewährung von Sonderurlaub:

Richtlinien über die Gewährung von Sonderurlaub

Gemäß § 36 des Gemeindeangestelltengesetzes bzw. § 40 des Gemeindebediensteten-
gesetzes kann dem Gemeindeangestellten bei Vorliegen berücksichtigungswürdiger
Umstände bis zum Höchstausmaß von acht Arbeitstagen im Jahr Sonderurlaub gewährt
werden, ohne dass dadurch der Anspruch auf die Bezüge oder auf den Erholungsurlaub
beeinträchtigt wird.
Die Gewährung von Sonderurlaub bis zu acht Tagen (64 Stunden bzw. entsprechend
dem Ausmaß einer allfälligen Teilzeitbeschäftigung) im Jahr fällt in die Zuständigkeit des
Bürgermeisters.

Den Bediensteten wird bei Vorliegen nachstehend angeführter Voraussetzungen
Sonderurlaub im folgenden Ausmaß gewährt:


Eheschließung

1.    erstmalige Eheschließung des Gemeindebediensteten 3 Arbeitstage

2.    Teilnahme an der Eheschließung der leiblichen Kinder, 
      der Stief-, Wahl- und Pflegekinder sowie der Geschwister

1 Arbeitstag


Sterbefälle:
jeweils unter der Voraussetzung der Teilnahme an der Bestattung.

3.    Tod des Ehegatten(-gattin) oder des Lebensgefährten 3 Arbeitstage

4.    Tod der Eltern, der leiblichen Kinder sowie der
       Stief-, Wahl- und Pflegekinder 

2 Arbeitstage

4a.   Tod der Schwiegereltern, der Eltern des Lebensgefährten,
       der Großeltern, Geschwister und Enkelkinder  

1 Arbeitstage
5.    Teilnahme an der Bestattung von Mitarbeitern oder
       sonstiger nahe stehender Personen / im Ausmaß von
max. 2,5 Stunden

 

Sonstiges:

6.    Niederkunft der Ehegattin sowie der Lebensgefährtin  2 Arbeitstage

7.    Übersiedlung (bei eigenem Haushalt) unter Vorlage der Melde-
       bestätigung (Übersiedlungstag od. 1 Tag vor- oder nachher

1 Arbeitstag
8a.   Vorbereitung zur Prüfung "Verwaltungslehrgang Vorarlberg"
       für Verwaltung, Juristen und Techniker
5 Arbeitstag
8b.   für Andere 3 Arbeitstag
9.    Ausübung einer gewerktschaftlichen Funktion

im unbedingt not-
wendigen Ausmaß

Die in der Richtlinie verwendeten personenbezogenen Ausdrücke umfassen Frauen
und Männer gleichermaßen.
Das schriftliche Ansuchen um Sonderurlaub ist beim unmittelbar Vorgesetzten ein-
zubringen und im Dienstweg dem zur Entscheidung Befugten vorzulegen.

Gemäß § 27 des Gemeindegesetzes kann die Zuständigkeit zur Entscheidung über
Sonderurlaub Führungskräften für die ihnen zugewiesen Mitarbeitern übertragen werden.


Es wird darauf hingewiesen, dass in verschiedenen Gemeinden/Städten andere
Regelungen bezüglich Sonderurlaub - die teilweise auch besser sind - gelten.
Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit Ihrer Personalvertretung/Betriebsrat
in Verbindung.

 

die gesetzlichen Bestimmungen/Details zum Sonderurlaub findet ihr hier!

 

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